Wir haben einen Beitrag gegen die ganze Armut geleistet und dabei einigen Menschen eine riesige Freude gemacht; und wir haben viel voneinander und miteinander gelernt. Als man dann beim Abschiedsfest saß, zwischen armen, aber fröhlichen, tanzenden Menschen, über einem der klare Sternenhimmel und auf dem Schoß ein kleines Mädchen, die kleine unterkühlte Hand in der Eigenen, dann ist man dankbar genau dort sein zu dürfen und dankbar, dass es Menschen gibt, die eine solche Reise ermöglicht haben.
So vieles war ungewohnt, dein klares Bild zu Verhaltensnormen und anderen Idealvorstellungen wird erschüttert, doch neben anfänglicher Irritation steht vor allem eins: Neue Gedanken und Perspektiven und nicht nur eine andere Sichtweise auf das Geschehen um dich, sondern auch eine neue Selbstwahrnehmung. Was letztlich bleibt, sind tausend neue Eindrücke, ein neues Verständnis für eine uns nun besser bekannte Kultur, neue Fragen aber auch viele Antworten und die Hoffnung, dass noch vielen jungen Menschen ein solches Erlebnis ermöglicht werden kann.
Sarah Vogt, 18 Jahre